Leider blieben auch beim diesjährigen Schneeforschertag die zahlreichen Anmeldungen aus :-(. Nichts desto trotz, machten sich schlussendlich 18 Skiclübler und Nicht-Skiclübler auf zum diesjährigen Lauberhornrennen in Wengen.
Und Petrus meinte es gut mit den Rennläufern und Skiclüblern, die sich nun umso mehr auf einen tollen Tag freuen konnten.In Grindelwald angekommen, ging es für die Skifahrer mit der Männlichenbahn hoch hinauf zum Gipfel, während sich die Fussgänger mit der Zahnradbad zur kleinen Scheidegg begaben.
Nach einem kurzen Abstecher im Tippi und der flüssigen Stärkung, machten wir uns zu Fuss auf Richtung Wengernalp Girmschbiel. Kaum dort angekommen, waren wir schwer beeindruckt von der Rennstrecke die in Natura noch viel steiler und schwieriger aussieht als man sich das am Fernseh vorstellen kann.
Um 11:40 Uhr wahr es soweit, ein erstes Highlight des Tages folgte, die Patrouille Suisse donnerte das erste Mal über die Köpfe der Zuschauer hinweg, einfach gigantisch, was diese Piloten für Figuren in den Himmel zaubern. Wenn man bedenkt, dass die Flugzeuge nur zwischen zwei und sechs Meter Abstand voneinander halten und mit 700-900 km/h aufeinander zufliegen ist es umso eindrücklicher.
Um 12:30 ging es los, der erste Rennläufer flitze im Canadien-Corner an uns vorbei. Kurz darauf mit der Nr. 15, folgte der Sieger des diesjährigen Lauberhornrennens, Didier Defago, die Zuschauer gaben alles, und schwangen ihre Schweizerfahnen, so dass sich die Naturtribüne in ein Fahnenmeer verwandelte.
Im Allgemeinen war die Stimmung auf der Wengernalp sehr ausgelassen, es wurde Fondue gegessen, Weisswein getrunken, gejubelt, Fahnen geschwungen, mitgefiebert und gefeiert.
Nach dem Rennen machten wir uns zu Fuss oder mit der Zahnradbahn auf nach Wengen, schliesslich musste der Schweizertriumph gefeiert werden. Um 17:15 Uhr war es so weit, die Siegerehrung auf dem Dorfplatz startete. Natürlich waren alle stolz, dass bei der diesjährigen längsten Abfahrt im Männerskizirkus, mit Didier Defago ein Schweizer zu oberst auf dem Podest stand.
Leider hiess es nach der Siegerehrung auch gleich abschied nehmen, denn unser Car wartete in Lauterbrunnen auf uns, so dass wir uns pünktlich um 19:00 Uhr auf den nach Hauseweg machten.
Und wer weiss, vielleicht sieht uns das Lauberhorn in einem Jahr wieder…


